Südtirolerin hilft in Tansania

Erika Nagler aus Algund war an einer Schule in Tansania als freiwillige Helferin im Einsatz und berichtet von ihren Erlebnissen.

Was war Ihre Motivation für einen solchen Einsatz?

Ich hatte einen Onkel, der viele Jahre in Afrika gearbeitet hat, und schon als Kind wuchs in mir der Wunsch, andere Kulturen und Menschen kennenzulernen. Als ich durch eine Krankheit eine schwierige Zeit in meinem Leben hatte, reifte in mir der Wunsch, einen freiwilligen Einsatz zu machen.

Wie sind Ihre Erfahrungen und Eindrücke?

Als Grundschullehrerin habe ich in der Vor- und Grundschule der Schwestern in Buyuni mitgearbeitet. Mich hat die große Wertschätzung vonseiten der Schülerinnen und Schüler, der Eltern und anderen Lehrpersonen beeindruckt. Bildung ist den Menschen dort sehr wichtig und was an Lehrmittel fehlte, haben die Kinder mit einer außergewöhnlichen Begeisterung ausgeglichen. Ihre Neugier und Freude am Lernen haben mich tief beeindruckt. Ich selbst habe erlebt, wie mit Geduld, Flexibilität und interkulturellem Verständnis vieles scheinbar Unmögliche möglich wird.

Wie bewerten Sie Ihren Einsatz für sich persönlich?

Dieser Arbeitseinsatz hat mich bereichert. Ich habe gelernt, meine Komfortzone zu verlassen und mich in einem völlig neuen Umfeld zurechtzufinden. Ich empfinde große Dankbarkeit, dass ich diese Gelegenheit mithilfe der Schwestern wahrnehmen konnte.

„Gemeinsam mit Missio Bozen, Oew Brixen und der Caritas organisieren Share Global EO Freiwilligeneinsätze für Interessierte weltweit. Das Besondere an den Einsatzorten der Salvatorianerinnen ist, dass die Freiwilligen bei den Schwestern vor Ort wohnen, mit ihnen mitarbeiten und wertvolle Erfahrungen sammeln können.

Spenden Sie jetzt

Dieser Bericht ist unserem Rundbrief entnommen. Hier geht es zum Download

Weitere Beiträge

1110, 2026

68 Jahre im Heiligen Land

Sr. Klara Berchtold ist 89 Jahre alt und lebt seit 68 Jahren im Heiligen Land. Ein Gespräch darüber, wie reich ein Leben ist, wenn es vom Miteinander geprägt ist. Miteinander in freudigen und in schwierigen Zeiten.

1110, 2026

Ausbildungszentrum St. Antonio in Curitiba

In Curitiba liegt das Zentrum St. Antonio der Salvatorianerinnen. Die Schwestern setzen auf Bildung und Ausbildung. Kinder und Jugendliche, die sonst auf der Straße wären, finden eine offene Tür.

1110, 2026

Salvator weltweit 2026

Die neue Ausgabe von Salvator weltweit beschäftigt sich mit dem Thema Wachstum, wie es die Salvatorianerinnen und Salvatorianer auf der ganzen Welt mit ihrer Arbeit ermöglichen. Bei ihnen wachsen Vertrauen, Hoffnung und Gemeinschaft, und zwar nicht auf Kosten anderer.

1109, 2026

Danke für Ihre Hilfe

Herzlichen Dank allen, die durch ihre Spende, ihr Gebet oder ihre persönliche Unterstützung dazu beigetragen haben, den Menschen in Kolumbien nach der Erdbeben-Katastrophe beizustehen.

2025-04-16T14:57:23+02:00
Nach oben